Psychotherapie, Beratung und Traumabehandlung Zürich

                                Praxis: Obstgartentstrasse 20, 8006 Zürich   kontakt@psychotherapie-gyurina.ch

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Es wird oft gefragt:-

   
          Was ist Psychotherapie ?
          Wie weiss ich, ob ein Therapeut qualifiziert ist ?
          Wie unterscheiden sich  Psychotherapeut, Psychologe und Psychiater ?
          Was ist zu beachten bei der Auswahl eines Psychotherapeuten ?
           Was ist delegierte Psychotherapie ?
           Welche Ärzte dürfen delegieren ?
 

Was ist Psychotherapie ?


Psychotherapie ist fachkundige Hilfe für Menschen mit seelisch verursachten Störungen, für Menschen, die sich  wegen ihrer Probleme  in Beziehungen,  am Arbeitsplatz oder einfach in der Bewältigung ihres Alltags blockiert fühlen oder gar überfordert sind. Die Symptome  dieser  Störungen sind vielfältig und bilden den Grund des Leidens. Einige Beispiele solcher Symptome sind  Ängste, emotionelle Leere, Traurigkeit, Gefühlsausbrüche,  Zwänge,
Suizidgedanken,  Impotenz, Ess- und Schlafprobleme, Mangel an Motivation und/oder Antrieb, Suchtverhalten, Intimitätsangst und viele andere. Oftmals sind auch körperliche Beschwerden und Krankheiten durch seelische Störungen verursacht.

Die Psychotherapie  hat das Ziel, die Störung zu beheben oder eine Umgangsform zu schaffen, die das Leiden mindert und vor allem die Blockierung löst und die Weiterentwicklung des Menschen ermöglicht. --------------
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Wie weiss ich, ob ein Therapeut qualifiziert ist?
 


Im Kanton Zürich sowie in mindestens (zurzeit) 18 anderen Kantonen ist gesetzlich geregelt, wer sich Psychotherapeutin oder Psychotherapeut nennen darf. Wer den Titel ohne  eine kantonale Praxisbewilligung führt, ausgestellt vom zuständigen Gesundheitsdepartement, macht sich strafbar.

Diese gesetzliche Regelung hilft mit, eine hohe Qualität in der psychotherapeutischen Versorgung zu sichern. Die verschiedenen Berufsverbände sichern dazu die Qualifikationen ihrer Mitglieder. Die Anerkennung des Therapeuten durch die Berufsverbände ist mit den folgenden Berufstiteln bezeichnet:

PsychotherapeutIn SPV,  PsychotherapeutInnen mit einer Praxisbewilligung, die dem Schweizerischen Psychotherapeutenverband angehören.

PsychotherapeutIn FSP, PsychotherpeutInnen mit einer Praxisbewilligung, die der Föderation der Schweizer PsychologInnen angehören.

PsychotherapeutIn SBAP, PsychotherapeutInnen mit einer Praxisbewilligung, die dem Schweizerischen Berufsverband für Angewandte Psychologie angehören.

PsychotherapeutIn VPZ, PsychotherapeutInnen mit Praxisbewilligung, die ordentliche Mitglieder des Verbandes der PsychotherapeutInnen  der Zentralschweiz sind.

FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, PsychiaterInnen, die zusätzlich in Psychotherapie ausgebildet sind.

In den Kantonen ohne Praxisbewilligung ist eine der obigen Verbandszugehörigkeiten Garant für eine seriöse Ausbildung.

Die Berufsbezeichnung Psychologe ist in der Schweiz noch nicht geschützt.  Das heisst, dass jeder und jede sich Psychologe bzw. Psychologin nennen kann. 
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Was ist delegierte Psychotherapie ?


Die delegierte Psychotherapie ist in der Schweiz eine Möglichkeit für Psychotherapeut/Innen die nicht Mediziner sind, ihre Leistungen zu Lasten der Krankenversicherer abrechnen zu können. Ihre im Angestelltenverhältnis erbrachte Arbeit ist eine Pflichtleistung der Krankenversicherer, die aus der obligatorischen Grundversicherung bezahlt wird.

Die delegierte Psychotherapie  ist auch als ärztliche Psychotherapie bekannt, da sie unter Aufsicht einer ärztlichen Person ausgeübt wird
.

 

Welche Ärzte dürfen delegieren ?

Delegieren können nur Ärztinnen und Ärzte, die  über einen Facharzttitel „FMH für Psychiatrie und Psychotherapie“ oder „FMH für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie“ verfügen oder die Weiterbildungskriterien der ZGPP erfüllen.-

Wie unterscheiden sich Psychotherapeut, Psychologe, und Psychiater ?

Psychotherapeuten

Dassind Fachpersonen, welche seelisch leidende und kranke Menschen behandeln

Sie verfügen über ein Hochschulstudium in Human- oder Naturwissenschaften und eine mehrjährige psychotherapeutische Ausbildun
g

Psychologen

Sie arbeiten zum Beispiel als SchulpsychologInnen, Berufs- und Laufbahn-BeraterInnen, Werbe-, Organisations-, Verkehrs- oder  GerichtspsychologInnen.

Sie verfügen über eine abgeschlos- senes Hochschulstudium in Psychologie. Die Berufsbezeichnung “Psychologin / “Psychologe” berechtigt zur psychologischen Beratung, jedoch nicht zur Behand lung von seelischen Störungen        (= Psychotherapie). 

Psychiater

Das sind Fachpersonen für schwere psychische Krankheiten und deren medizinisch-psychiatrische Behandlung. Es sind Ärzte und sie können Medikamente verschreiben.

Sie verfügen über ein Medizin- studium und eine Spezialisierung  auf dem medizinischen Fachgebiet "Psychiatrie"

Erst eine psychotherapeutische Zusatzausbildung berechtigt die PsychiaterInnen, auch Psycho- therapie auszuüben. Man spricht in diesem Fall von "ärztlicher Psychotherapie"
.

Doppelausbildungen sind möglich!

Viele Psychiater und Psychologen sind auch Psychotherapeuten, d.h. sie haben eine psychotherapeutische Spezialausbildung zusätzlich zu ihrem Studium. Es ist das Recht des Patienten zu erfahren, welche Ausbildung der Therapeut hat, bevor eine Therapie begonnen wird.
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Was ist zu beachten bei der Auswahl eines Psychotherapeuten ?

Was die richtige Therapieform ist, kann der Laie schwer beurteilen. Die bekanntesten sind die Analytische Psychotherapie (C.G. Jung),  die Psychoanalyse (Freud), die Personenzentrierte Psychotherapie, die Gestalttherapie, die körperorientierte Therapie und die Verhaltenstherapie. Viele Psychotherapeuten arbeiten ohnehin methodenübergreifend, d.h. sie  haben eine Grundausbildung in einer anerkannten Psychotherapieform, im Gesamtkonzept ihrer Behandlung kommen aber Elemente verschiedener Therapieformen vor. Ergebnisse aus der neuesten wissenschaftlichen Forschung bezeugen dieser Behandlungsstrategie gute Erfolge

Auch zu empfehlen ist der neue Ratgeber von Beobachter.ch   "Gesund werden mit Psychotherapie", der Sie durch die Auswahl an Therapiearten und -angeboten begleitet.
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Wenn Sie selber nicht klarkommen oder nicht in der Lage sind sich zu orientieren, vereinbaren Sie mit zwei oder drei Therapeuten  einen Erstgesprächstermin und fragen Sie im Erstgespräch, ob er/sie meint, dass seine/ihre Methode  die richtige für Sie ist und warum.

Denken Sie daran, dass die "Chemie" zwischen Ihnen und dem Therapeuten bzw. der Therapeutin  meistens wichtiger ist als die Therapieform.
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